Goodbye and Hello...

Mal wieder etwas im Verzug und diesmal schon nicht mehr in Kanada möchte ich doch noch die letzten Wochen ein bisschen wieder geben.

Meine Zeit in Toronto ist wie im Flug vergangen und nun sitze ich schon wieder zuhause in Deutschland. Das bedeutet aber nicht das ich den Blog so einfach beende ohne von den letzten schönen und aufregenden Tagen in Toronto zu berichten.

Wie ich gesehen habe, endete mein letzter Post mit meiner Geburtstag. Aber diesen Abend darf ich natürlich nicht vergessen zu erwähnen, denn Dank meiner lieben Arbeitskollegin Lina wurde er unfassbar schön. Schnell noch die Eltern am Flughafen abgeliefert ging es zügig nachhause und fertig machen für den Club. Es sollte ins "Cake" gehen.

Dort angekommen feierten wir gleich noch einen weiteren Geburtstag und so wurde es eine sehr große Mädelsrunde. Mit einer Private Area und allmöglichen kanadischen Geburtstagstraditionen feierten wir bis Spät in die Nacht....

Mit einem leckerem Brunch klang der Sonntag gemütlich aus.
Nun stand die letzte volle Arbeitswoche an, welches auch gleichzeitig die kälteste Woche wurde, die Toronto in den letzten Jahren gesehen hatte. Bei Minus 40 Grad ging es dann auf Arbeit, wobei selbst die mitgebrachte Suppe in nur wenigen Minuten komplett gefrieret...
Womöglich des sehr sehr kalten Wetters geschuldet, musste ich mich früher als geplant wieder auf den Heimweg machen. Nun.. Wenn schon Kanada dann lernen wir es auch von allen Seiten kennen, so auch mal ein Arztbesuch um die letzten Tage vor meiner Abreise auch noch genießen zu können.

Trotzdem wurde die letzte Woche unvergesslich denn die Mädels und ich veranstalteten noch so einige Events.. Am Wochenende hieß es noch einmal das Clubleben kennen zulernen. Somit ging es in einer der angesagtesten Clubs "The Drake Hotel". Über drei Etagen genießten wir das letzte Wochenende zusammen.

Aber auch alle anderen Abende verbrachten wir zusammen. Entweder um noch einmal neue Pubs oder Restaurants zu erkunden oder ich die letzten Besorgungen für zuhause einkaufte...
Selbst ein weiterer Kofferkauf wurde zum tollen Trip.. Mit einem Blick durch meine Wohnung wurde mir klar das zwei Koffer plus Handgepäck wahrscheinlich nicht ausreichend sind um all den Kram nachhause zu bringen. Daher machten wir uns auf den Weg nach Chinatown und kauften einen weiteren kleinen Koffer.
Und warum nicht daraus gleich noch ein multi culture Event zu machen. Mit bestellter Pizza (wohl bemerkt die erste überhaupt in Kanada) und gekauftem Cyder, welches gleich im gekauften Koffer transportiert wurde, sahsen wir zusammen und versuchten Ordnung in mein Chaos zu bringen. Ein wirklich toller Abend..
Sogar ein Kinobesuch und ein Wellness- Abend in Lucy´s Nails gehörte zu den weiteren Aktionen.
Doch nicht vergessen werden sollte die Abschiedsfeier auf meiner Arbet, denn meine Manager haben sich einiges einfallen lassen und so wurde der Lunch zur riesen Party mit Pizza, Lasagne und Co. Alle sind noch einmal zusammen gekommen um Goodbye zu sagen. Einfach fantastisch!
Womit alles begonnen hatte, sollte es auch enden und so besuchte ich zum "letzten" Mal das German Meetup. ( Dem Treffen habe ich unter anderem zu verdanken, dass ich soo viele neue, tolle Freunde kennen gelernt und gefunden habe)
Alle zusammen verbrachten wir einen wirklich unvergesslichen letzten Abend im Madison Pub.

Wenn es am schönsten ist soll man gehen... Ich frage mich wer diesen Satz erfunden hat, aber nun ja.. mein Abreisetag stand bevor und ich machte mich noch mal nach Downtown um ein paar schöne Momente einzufangen und um später mit Florine die Bude komplett aufzuräumen und schließlich all mein Krimskrams in die vorhandenen Koffer zu bringen...
Auch die Restervernichtung gehörte dazu, nicht wahr Florine

Ein Abschlussessen mit der Family inklusive Florine die bis zur letzten Minute staub saugte, Klamotten mit mir einpackte oder einfach nur mit ihrer Anwesendheit mich unterstützte. (Tausend Dank an dich...)

Punkt 19 Uhr hieß es dann auf zum Flughafen und ab nach Hause.. Der Abschied viel sehr schwer und machte es nicht unbedingt einfacher Toronto zu verlassen.
Auf dem Flughafen machte ich mich dann mit meinen Koffern auf den Weg zum Check-inn und später dann zum Gate.

Ich werde die Zeit in Toronto nie vergessen, genauso wenig wie die neu gewonnenen Freunde, egal ob sie bald auch die Heimreise nach Deutschland antreten oder für länger (immer) dort verweilen. Es war einfach super und unvergesslich..Danke dafür

22.1.14 22:18, kommentieren

One Week with my Family

Nach Weihnachten war es dann endlich soweit und ich habe meinen Besuch am Samstag Mittag am Airport in Empfang genommen. Mit einem Taxi ging es dann schnell in mein Zuhause. Kurz Koffer verstauen und eine ausführliche Hausführung durchs gesamte Haus ( denn wir hatten das Haus zur freien Verfügung und das sind 4 Etagen).
Doch um gar keine Müdigkeit aufkommen zulassen hatte ich schon einen detaillierten Plan für die gesamte nächste Woche erstellt.
Zu erst ging es mit der Streetcar ins Eaton Centre.. Wenn schon denn schon, muss man gleich mal die Lieblingsbeschäftigung der Canadier testen "Shoppen". Bei dieser riesen Auswahl viel es meinen Eltern natürlich nicht schwer schnell fündig zu werden.
Um den Jetlag vorzubeugen ging es dann am Abend auch noch ins Restaurant Barque auf Roncesvalles. Ein Restaurant mit sehr typischem Barbecue, sehr empfehlenswert.
Am Sonntag hieß es dann nach sehr amerikanischem Frühstück mit Bacon, Eiern, French Toast und Pancake auf nach Downtown. Dabei ging es vom Kensington Market, weiter zu Chinatown und letztendlich ins Distillery District. Dort wurde dann in der nahegelegenen Old Spagetti Factory sehr lecker gespeist. Und um meinen Eltern auch mal die Spontanität der Canadier zu zeigen, ging es per Zufall Richtung Air Canada Centre, wo zwei Stunden später ein Game der Maple Leafs stattfand. Kurzentschlossen kauften wir uns Tickets für das ausverkaufte Spiel am Abend. Schnell noch einen Cafe bei Second Cup getrunken und dann ging es schon ins gigantische Stadion. Beste Plätze und eine gigantische Atmosphäre machten das Spiel unvergesslich, genauso wie die vielen kleinen typischen Sachen die beim Hockey eingespielt werden...

Montag morgen verließen wir Toronto und machten uns mit dem Bus auf den Weg zu Niagara Falls. Bei eisiger Kälte lagen die Halbgefrorenen gigantischen Wasserfälle vor uns. Auch der Walk durch das nachgebaute Las Vegas war mehr als sehenswert. Doch wohl einer meiner absoluten Favoriten war die Stadt Niagara-on the Lake. Ein traumhaft kleines Städtchen mit wunderschönen Geschäften und Häusern lag vor uns. Der Abschluss bildete dann ein Weingebiet mit Weinverkostung unter anderen der aus Deutschland entstandene Icewine.
Um auch wirklich jeden Abend zu nutzen, sind wir nach Rückkehr auch noch in das Stammpub gleich bei mir um die Ecke gegangen. Passend zu Local spielte natürlich auch noch einen Live-Band.
Damit ging auch das Jahr 2013 dem Ende entgegen und so verbrachte ich den halben Tag noch mal auf Arbeit während der Rest sich von den letzten Tagen erholte. Danach hieß es dann fertig machen fürs Silvester, doch zuvor ging es noch mal in Starbucks und weil wir ja 2 mal Silvester feierten, dachten wir uns noch schnell ein bisschen Sekt im nahegelegenen LCBO zu ergattern. Leider war das ne Schnapsidee, denn wir standen bei guten Minus 20 Grad draußen und warteten in einer langen Line um überhaupt erst mal in den Laden zu kommen.. Von drinnen möchte ich gleich gar nicht erst sprechen. So rannten wir letztendlich 10 min vor Countdown die Straße entlang Richtung Haus um auch mit den Deutschen pünktlich ins neue Jahr starten zu können. Danach machten wir uns dann gemütlich auf den Weg zum Italiener um dort lecker zu essen. Feiern ging es dann nach Downtown zum Nathan Square mit 300.000 anderen Menschen. Alles in allem ein sehr schönes Silvester, ohne anstoßen mit Sekt, denn im Knast wollte dann doch keiner landen.
Am 1.1. machten wir uns auf den Weg die Islands zu erkunden und das bei - 25 Grad, welche dumme Idee doch ;-)
Nein es war natürlich super schön aber leider auch fürchterlich kalt. Mit einem Eisbrecher ging es rüber auf die Inseln, denn der Lake war schon gefroren ( kommt ganz selten mal vor)
Aufgewärmt wurde dann im Marche Restaurant.
Donnerstag erwartete uns dann der absolute Kälteschock denn die Temperaturen gingen runter auf über - 30 Grad und keiner war wirklich erfreut das Haus zu verlassen. Schließlich ging es Abends nur zum CN Tower um im 360 Grad Restaurant auf über 300 Metern zu essen. Traumhafte Aussicht und ein super Essen erwarteten uns.
Freitag hieß es für mich noch einmal auf Arbeit zu gehen, während der Rest versuchte sich seinen Weg durchs Path zu schlagen, was natürlich ( wie vorhergesagt) missglückte.
Im Anschluss stande der Musical Besuch Les Miserable an sowie der Besuch der Panorama Bar.
Dort feierten wir über der Skyline von Toronto in meinen Geburtstag mit leckerem Prosecco.

Nun stande auch schon der letzte Tag bevor, den wir gemeinsam noch in vollen Zügen genießten. Mit einem leckeren typisch amerikanischen Frühstück ging es danach in der Streetcar zum St. Lawrence Market. Mit einem letzten Starbucks Cafe ging es zurück zum Haus, wo die letzten Sachen gepackt wurden und dann ganz canadian-like mit Subway/Streetcar und Bus zum Airport....
Damit verging die Woche wie im Fluge und meine Family musste schon wieder nachhause fliegen. Gleichzeitig starte für mich die Birthday Party im Club, welche ich nie vergessen werde..
Doch dazu morgen mehr...

13.1.14 00:03, kommentieren