Happy Holidays

Mit einem riesen Verzug melde ich mich nun erst im neuen Jahr wieder. Es ist mittlerweile so viel passiert das ich es gar nicht schaffe das alles in einem Blog wieder zu geben. Aber ich gebe mir mal Mühe die letzten Wochen etwas Revue passieren zu lassen.
Seit New York ist doch schon einige Zeit vergangen und mittlerweile sind die ersten neu gewonnenen Freunde wieder in Good Old Germany angekommen. Dies war natürlich sehr schade das sie uns schon verlassen mussten. Doch die Zeit verlief auch weiter wie im Fluge und es ging mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Die letzten Weihnachtsgeschenke wurden gekauft und dann hieß es natürlich noch einen Weihnachtsbaum besorgen. Passend zum größten Eissturm den Toronto seit langer Zeit wieder einmal erlebte, machten sich meine Arbeitskollegin und ich an einem Sonntag morgen bei eiseskälte auf den Weg zu Ikea. Mit dem Shuttle Bus ging es direkt bis vor die Haustür und rein ins Paradis. Die gute Nachricht war, dass alle Weihnachtsbäume verschenkt wurden. Die schlechte jedoch war, dass es nur riesen Bäume gab und keine Säge... Nach schneller Besorgung wurde kurzer Prozess mit dem Baum gemacht und die schöne Spitze abgesägt um diese dann quer durch Toronto in einer Ikea Tüte durch die Subway zu schleifen.
Zuhause angekommen hieß es erst mal auftauen lassen.
Desweiteren stand noch eine Christmas House Party direkt gegenüber von meinem Zuhause statt. Mit ca. 40 Leuten wurde eine wirklich sehr schöne und aufregende Party gefeiert. ( Erinnerte mich sehr an die amerikanischen Filme, wo solche Housepartys statt finden).

Dann ging es mit großen Schritten auf Weihnachten und die Feiertage zu. Noch schnell an Heilig Abend gearbeiten und dann hieß es auch schon Tasche packen und ab nach Kitchener zur Familie meiner Familie wo ich wohne. Zu 4. machten wir uns auf den sehr befahrenen Highway und waren schließlich 3 Stunden später endlich in Kitchener eingetroffen. Mittlerweile war es schon 18 Uhr und es wurde sich noch schnell schick gemacht und ein kleines gemeinsames Vor-Abendessen eingenommen, bevor es dann letztendlich auf die große Christmas (Sausage) Party ging. Sausage deswegen, weil es bei dieser Party hauptsächlich Würstchen gibt

Mit einer völlig (fremden) Familie verbrachte ich dann den Heilig Abend in einem Haus mit ca. 35 Leuten. Dabei ging es hauptsächlich darum das man zusammen kommt und bei einer Art Finger Food den Abend verbringt. Es war sehr interessant diese etwas andere Methode von Weihnachten einmal mit zu erleben. Auch wenn hier keine richtige weihnachtliche Stimmung wie in Deutschland aufkommt.
Zudem sollte man noch erwähnen das es am 24. Abends gar keine Bescherung gibt sondern erst am Weihnachtsmorgen. Denn da bringt der Santa Claus die Geschenke unter den Baum. Nach der Party wurde sogar extra mit den beiden Kids, ein Glas Milch sowie Möhren für die Rentiere und Cookies für den hungrigen Santa Claus an den Kamine gestellt. Damit er auch ja viele Geschenke da lässt.

Damit endete mein Heilig Abend und ich wurde am 25. frühs von der kleinen Audrey mit dem Satz geweckt.. Santa was here... We want to open the Presents!
Mit Pyjama ging es direkt zum Kamin, wo in Strümpfen versteckt die Weihnachtsgeschenke warteten. So verbrachten wir den Morgen in Pyjama mit Kaffee in der Hand damit, Gesschenke auszupacken und einen Barbie Camper aufzubauen
Mit einem verspäteten Frühstück und einem super späten Mittagessen wo es Turkey gab verging der erste Weihnachtsfeiertag wie im Flug.
Der zweite Feiertag war nun eher gar nicht deutsch, denn alle hatten zwar frei, aber dieser Tag ist ein ganz besonderer Tag in Kanada und nennt sich Boxing Day. Der Tag an dem die besten Schnäppchen des ganzen Jahres gemacht werden. ( Der eigentliche Sinn dieses Tages liegt im Namen und bedeutet so viel, dass man seine nicht gewollten Geschenke oder auch Box zurück bringt und gegen etwas besseres eintauschen kann bzw. man es umtauscht.)
Dies bedeutete natürlich für mich, auf in die größte Shopping Mall der Stadt und Schnäppchen machen. Nun ja leichter gesagt als getan. Um auch nur in einen Laden hinein zukommen musste man schon einige Wartezeiten mit bringen. Je nach dem wie begehrt der Shop war, zum Beispiel Hollister, fande man sich dann schon mal in einer 100 Meter langen Schlange wieder um auch nur einmal in den Laden zu kommen. Von der Schlange an der Kasse möchte ich erst gar nicht berichten
Nach 6 Stunden völliger Übermüdung und einem nicht vorstellbaren Menschenhaufen um mich herum machte ich mich in der vollen Subway auf den Weg zurück nach Hause. Was mich nicht weniger als eine Stunde gekostet hat.

Um mich von diesem Trip zu erholen, legte ich am Freitag einen Home Office Tag ein und arbeite gemütlich von zu Hause aus. Schließlich musste ich noch einiges vorbereiten, denn am Samstag hieß es ja "Familienbesuch aus Deutschland".

Doch diese spezielle Woche mit meiner Familie schreibe ich dann im nächsten Blog, sonst wird das hier noch ein Roman und ich muss mir wieder zu Ohren kommen lassen.. " Das ist mir zu viel Text, ich schau mir lieber die Bilder an

3.1.14 06:10, kommentieren

New York.. The Best Time in Big Apple

New York die Stadt die niemals schläft..
Genau da sind wir letztes Wochenende passend zum 3. Advent hin geflogen. Wir versprochen ein ausführlicher Bericht zur Christmas Time in New York.
Mit bestelltem Taxi um 6.15 Uhr frühs ging es auf den Weg zum Airport Toronto. Leider war zu dieser Zeit nicht das beste Wetter in der City und erst recht nicht in New York. Trotzdem standen wir völlig überrascht vor der Stewardess als die uns zur eigentlichen Boardungzeit mitteilte, dass der Flug gecancelt wurde und wir erst 2 Stunden später mit der nächsten Maschine unseren Trip fortsetzen können...
Nun ja kein allzu toller Start, wobei die Wartezeit mit Kaffee und skypen auch recht zügig vorbei ging. Endlich im Flieger sitzend konnte uns nichts mehr aufhalten.
Der recht kurze Flug von nicht mal mehr 90 min war sehr angenehm und brachte uns letztendlich auf den John F. Kennedy Airport.
Mit Bus ging es dann nach Manhattan. Geschuldet durch den Busfahrer sind wir leider ein wenig zu zeitig ausgestiegen. Und so schleiften wir wort wörtlich den Koffer durch die Rushhour von Manhattan, quer über den Times Square und das bei Schneesturm und eisiger Kälte.
Angekommen im Hotel, wo man gleich einmal etwas zur Lage sagen sollte, denn wir wohnten direkt neben dem größten Kaufhaus der Stadt dem Macy's und gleich neben uns ragte das Empire State Building in den Himmel. Ein traumhafter Ausgangspunkt die Stadt zu erkunden.

Mit ein wenig wärmeren Klamotten und dem verstautem Koffer im Hotelzimmer ging es in schnellen Schritte die Stadt zu erkunden. Doch nicht bevor wir das Dinner direkt im Hotel besuchten. Im typisch amerikanischem Style und einem fetten Burger, wurden erste Pläne für den Abend geschmiedet.
Zur passenden Weihnachtsdeko und ersten Christmas Songs, waren wir voll auf Weihnachtsstimmung eingestellt. Danach ging es direkt zum Besuch in Macy's mit der überragenden Weihnachtsdeko. Trotz Schnee ohne Ende und bitterer Kälte haben wir uns zum Times Square hochgearbeitet.
Völlig überwältigt schauten wir uns den berühmten Rockefeller Christmas Tree an. Ein Meer aus bunten Lichtern schmücken den Baum umgeben von einer Eisbahn wo selbst zu späterer Stunde noch Massen waren. Alles rund um das Rockefeller Center war weihnachtlichst geschmückt und erinnerte mich sehr an den Film " Kevin allein in New York". Einfach unbeschreiblich dort zu stehen und sich dies anzuschauen.
Nach einem sehr langen und anstrengenden Tag ging es zurück zum Hotel wo Anna und ich recht kaputt ins Bett fielen.

Good Morning in New York ... Gestartet wurde der Tag sehr typisch in einem Breakfast Restaurant mit amerikanischem Frühstück, wie Eiern, Bacon, Würstchen und gleichzeitigen süßen Pancakes mit Ahorn Sirup. Mit einer gebuchten Sightseeing Tour ging es im Doppeldecker Bus durch die Stadt. Verschiedene Stopps wie im bekannten SoHo, wo wir eine gut dreistündige Shopping Tour einbauten, sowie ein weiterer Stopp an der State of Liberty. Da hieß es dann ab auf die Fähre und der guten Damen mal etwas näher kommen. Ein atemberaubender Blick auf die Skyline von New York erwartete uns auf der anderen Seite der Insel. Mit Tüten bepackt ging es dann weiter zum nächsten Halt mit der Brooklyn Bridge. In leichter Dämmerung konnten wir den Blick auf Brooklyn genießen und entdeckten gleichzeitig einen Weihnachtsmarkt mit Eisbahn versteckt zwischen all den Hochhäusern. Nachdem wir leicht durchfroren waren setzten wir die Tour im offenen Doppelbus fort und landeten letztendlich wieder am Times Square, welcher völlig überfüllt mit Menschen war. Das Ziel, die Tüten sicher im Hotel zu verstauen und in neuer Frische ein nettes amerikanisches Restaurant zu finden, ging auf und so genießten wir am Times Square ein leckeres Essen. Damit war der Abend dann auch vorbei, denn totmüde schleppten wir uns ins Hotel zurück..... Doch sollte an dieser Stelle mal erwähnt werden, das wir uns sehr kritisch anschauten als wir alle Einkäufe aufs Bett packten und den riesen Haufen bewunderten. Gleichzeitig stellte ich mir die Frage. " Wie wollen wir das je alles wegbekommen?" Das kriegen wir nie alles in den kleinen Koffer.

Der letzte Tag stand nun bevor und sollte eigentlich zum entspannten genießen der Stadt dienen. Leider ging dieser Plan nicht ganz auf und so erkundetet wir weit mehr als erwartet.
Mit einem weiteren kurzen Shoppingtrip, nach einem weiteren ausgiebigen Frühstück, startete der Morgen. Von dort ging es direkt zur Feuerwehrwache, denn das muss man ja auch mal gesehen haben :-). Weiter im Programm sahen wir 2 Weihnachtsmärkte, die es auch zu entdecken galt.
Angesteckt von der Spontanität der Kanadier, denen wir uns schon sehr gut angepasst haben, entschieden wir uns noch einmal zum Rockefeller Center zu laufen um noch ein paar letzte Bilder zu schießen.
Doch dann kam alles ganz anders und ich fand mich in der Warteschlange für den Top of the Rockefeller wieder und 5 Minuten später bestiegen wir den Lift der uns auf rund 260 Meter Höhe brachte. Traumhafte Aussicht über ganz New York mit Blick zum Centralpark und dem Empire State Building. Immer im Hintergrund das genau 3 Stunden später der erste Flieger Richtung Toronto geht.
So wurde im schnell Durchlauf alles mit der Kamera festgehalten und es ging wieder hinab. Mit einem eher rennähnlichem Schritt ging es quer über den Broadway zurück Richtung Hotel. Doch warum sollte man es nicht noch spannender machen und so wurden noch schnell Schuhe gekauft und der Souvenirladen wurde auch noch durchforstet. Mit dem Koffer in der Hand und einigen weiteren Tüten machten wir uns ganz "Sex and the City-Like" mit Hand hoch und Taxi stoppen auf dem Weg zum Flughafen. Mittlerweile hatten wir noch 2 Stunden bis zum Abflug....
Nun muss man noch dazu sagen, hatten wir zwei getrennte Flüge zurück nach Kanada und das auch in zwei unterschiedlichen Terminals. Leider mussten wir bei Ankunft am Flughafen feststellen, dass der erste Flug, welcher Anna's war, mal wider gecancelt wurde. Scheinbar haben wir das Glück all das mit zunehmen. Nun ja im Gegensatz zu Anna ging mein Flug pünktlich und ich landete 18.20 wieder in Toronto. Mit völlig unerwarteter Verspätung war auch sie dann 4 Stunden später da.
Damit ging ein wunderschönes Wochenende zu Ende und gleichzeitig auch Annas letztes hier in Toronto. New York ist einfach traumhaft zur Weihnachtszeit....

Danke Anna für dieses gemeinsame unbeschreibliche Erlebnis.

22.12.13 06:10, kommentieren